Wie Sie den Wert eines Fassungsvermögens ermitteln
Das Kernproblem
Sie stehen vor der Aufgabe, das Potenzial einer Immobilie zu bewerten, und das ist kein Zuckerschlecken. Das Fassungsvermögen entscheidet über Rendite, Risiko und letztlich über den Erfolg Ihrer Wette. Ohne ein klares Bild riskieren Sie, Geld zu verlieren, bevor Sie überhaupt gesetzt haben.
Grundlagen verstehen
Ein Fassungsvermögen ist mehr als Quadratmeterzahl. Es ist die Summe aus nutzbarer Fläche, Zugangsoptionen und lokalen Marktbedingungen. Kurz gesagt: Fläche + Lage + Nachfrage = Wert. Jeder Faktor hat sein Eigengewicht, und das Zusammenspiel macht den Unterschied.
Schritt eins: Daten sammeln
Hier ist der Deal: Sie holen Grundbuchauszüge, Bebauungspläne und Mietspiegel. Dann graben Sie noch die Historie der letzten fünf Jahre aus. Zahlen, Zahlen, Zahlen – und zwar schnell. Ein kurzer Blick auf wettenpferdtipps.com liefert Ihnen bereits einige Benchmarks für vergleichbare Objekte.
Schritt zwei: Kapazitätsquote berechnen
Nehmen Sie die Bruttogeschossfläche und ziehen Sie ungenutzte Flächen ab. Dann teilen Sie die verbleibende Nettofläche durch die durchschnittliche Wohnfläche pro Einheit in Ihrer Region. Das Ergebnis ist die Kapazitätsquote – ein Schlüsselwert, den Sie nicht ignorieren dürfen.
Schritt drei: Marktanpassungsfaktor anwenden
Der Markt ist kein statisches Konstrukt. Sie multiplizieren die Kapazitätsquote mit einem Faktor, der die aktuelle Nachfrage, den Trend und die Konkurrenz berücksichtigt. Wenn die Nachfrage steigt, wird der Faktor größer – und das Ergebnis spiegelt den wahren Wert wider.
Praxisbeispiel
Stellen Sie sich ein Mehrfamilienhaus mit 1.200 m² Bruttogeschossfläche vor, davon 200 m² Lager. Nettofläche: 1.000 m². Lokaler Durchschnittswohnung: 80 m². Kapazitätsquote = 1.000 / 80 ≈ 12,5 Einheiten. Marktfaktor bei hoher Nachfrage: 1,2. Endwert: 12,5 × 1,2 ≈ 15, also 15 potenzielle Mieteinheiten.
Feinjustierung und Risikocontrolling
Jetzt prüfen Sie, ob die Berechnung realistisch ist. Simulieren Sie Szenarien: Was, wenn die Mietpreise um 5 % fallen? Was, wenn ein neuer Konkurrent einzieht? Zahlen Sie den Preis nicht zu hoch an – das ist die schnellste Art, sich selbst zu sabotieren.
Handeln Sie jetzt
Erstellen Sie sofort eine Excel‑Tabelle, fügen Sie Ihre gesammelten Daten ein und nutzen Sie die Formel Kapazitätsquote × Marktfaktor. Der erste Schritt ist getan, der Rest folgt, wenn Sie den Taschenrechner anschmeißen und den Wert bestimmen.
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